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Wohnbetreuungen Umarmung
 Dina Düngen
Kontakt

Fachbereichsleitung Wohneinrichtungen

Dina Düngen

Am Nierspark 17
47608 Geldern

Telefon Telefon: 02831 9325-39 Fax Fax: 02831 9325-25 E-Mail E-Mail: betreuung-pflege@lebenshilfe-gelderland.de

Wohn­betreungs­einrichtung

 

Allgemein:

Menschen mit Behinderungen haben Anspruch auf ein eigenes Zuhause. Es muss selbstverständlich sein, dass sie einen gesellschaftlich als normal empfundenen Lebensweg verfolgen und im Erwachsenenalter ihr Elternhaus verlassen können. Sie sollen so normal wie möglich leben können und dazu jede Hilfe erhalten, die sie brauchen. Aus dieser Forderung ergibt sich die Notwendigkeit eines vielfältigen Wohnangebotes.

 

Was bedeutet ein Zuhause bei der Lebenshilfe Gelderland?

Ein Zuhause in den Wohnbetreuungen der Lebenshilfe Gelderland bedeutet aber nicht nur Unterkunft, Verpflegung und Versorgung,

sondern soll auch

  • Ein möglichst selbstbestimmtes und selbständiges Leben ermöglichen
  • Schutz vor Gefahren für Leib und Seele
  • Privatheit und Intimsphäre bewahren und die sexuelle Orientierung respektieren
  • Geborgenheit sowie Eigenständigkeit und Gemeinschaft erlebbar machen
  • Eine qualifizierte Betreuung bieten, die auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist
  • Möglichkeiten und Angebote der Beratung, der Hilfe, der Pflege und der Behandlung bereithalten
  • Wertschätzung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sichern
  • Die Möglichkeiten bieten, die eigene Kultur, Weltanschauung und Religion zu leben
  • Ein würdevolles Sterben ermöglichen

 

Auf einen Blick

Erstkontakt und Kennenlerntage

Wenn Sie Interesse an einem Wohnplatz in einer unserer Wohnbetreuungseinrichtung haben, können Sie gerne Kontakt zu der Fachbereichsleitung unter der Telefonnummer 02831- 9325-39 oder per E-Mail: wohnen@lebenshilfe-gelderland.de aufnehmen.

In einem persönlichen Gespräch werden individuelle Wünsche des Klienten, der Angehörigen oder des gesetzlichen Betreuers besprochen und eine Beratung durchgeführt. Bitte beachten Sie, dass wir nicht immer sofort einen Platz in unseren Wohnbetreuungseinrichtungen anbieten können, daher führen wir eine Interessentenliste.

 

Selbstverständlich können Sie nach Terminabsprache unsere Einrichtungen besuchen. Die Lebenshilfe Gelderland bietet hierfür Kennenlerntagen an, um sich einen Einblick in den Alltag in unseren Wohnbetreuungen verschaffen. Hierbei kann Stundenweise in unsere Wohnbetreuungseinrichtungen, hineingeschnuppert werden, dies auch an mehreren Tagen. Wir bieten jedoch kein Übernachten zur Probe in unseren Einrichtungen an.

 

Wenn ein Platz in einer Wohnbetreuungseinrichtung zur Verfügung steht, wird von der Einrichtungsleitung ein Kostenübernahmeantrag beim überördlichen Sozialhilfeträger (LVR) gestellt. Stimmt der Kostenträger einer Wohnheimunterbringung und der Übernahme der Kosten zu, kann der Betreuungsvertrag der Lebenshilfe Gelderland ausgefülltwerden und alle weiteren Dinge besprochen werden. Sofern der zukünftige Bewohner über ausreichend eigene finanzielle Mittel verfügt, fällt eine entsprechende Eigenbeteiligung oder Selbstzahlung der entstehenden Kosten an. Der künftige Bewohner bzw. dessen Angehörige oder der gesetzliche Betreuer erhält ein umfangreiches Beratungsangebot hinsichtlich der Aufnahme und des künftigen Wohnens in einer Einrichtung der Lebenshilfe Gelderland.

 

Die Wohnlage unserer Wohnbetreuungen

  • Die Wohnbetreuungen Mühlenweg und Uhlandstraße befinden sich in Geldern. Die Land-Leben-Stadt am linken Niederrhein mit mehr als 33.000 Einwohnern. Die Nähe zu den Städten Düsseldorf (50 km) und Krefeld (30 km) bietet eine gute Infrastruktur. Die Stadt selbst bietet neben einem Krankenhaus mit angeschlossenem Gesundheitszentrum, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, ein Kino, Schwimmbäder, Kirchen, Schulen, Kindergärten und ein buntes kulturelles Programm. Zug- und Busverbindungen findet man in wenigen Gehminuten von beiden Wohneirichtungen.

 

  • Die Wohnbetreuung Am Bahnhof befindet sich in Kevelaer, einem Wallfahrtsort mit über 27.000 Einwohnern. Kevelaer bietet vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Kaffees. Es gibt ein Krankenhaus sowie Schwimmbäder, Sportvereine, Schulen und Kindergärten, welche gut erreichbar sind. Der Bahnhof ist von der Holbeinstraße aus in kurzer Zeit erreichbar.

 

  • In Weeze, einer idyllischen Ortschaft am unteren Niederrhein mit 10.600 Einwohnern, befindet sich die Einrichtung Katherinenstraße und die Heilpädagogische Wohnstätte Weeze. Weeze liegt unmittelbar zur niederländischen Grenze im Bereich des Nationalparks Maasduinen. Die Stadt zeichnet sich durch ihre Natur, die Niers, die zentrale Lage im Kreis Kleve, gute Verkehrsanbindungen sowie eine lebendige Kultur und Weltoffenheit aus. Beide Einrichtungen liegen in der Nähe des Bahnhofs und der Innenstadt.

 

 

Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben

Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben gehört zu den elementaren Grundrechten. Daher sind die Strukturen und Prozesse in unseren Wohnbetreuungen darauf ausgerichtet, die individuelle Teilhabe der Bewohner am kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu fördern.

 

Weitere Informationen

  • Wir betrachten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben als eine unserer wichtigsten Aufgaben. Die individuelle Begleitung und Unterstützung der Bewohner sowie die Schaffung förderlicher Bedingungen für ihre aktive Teilnahme stehen im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Hierbei legen wir großen Wert auf die Haltung und Einstellung unserer Mitarbeitenden.
  • Wir stellen sicher, dass unsere eigenen Veranstaltungen und Angebote in den Einrichtungen sowie die von Blue Point und der Bildungsakademie BiWak so gestaltet sind, dass sie allen Bewohnern offenstehen. Auf die individuellen Bedürfnisse von Bewohnern bei der Teilhabe am Leben in der Einrichtung wird Rücksicht genommen. Die Entwicklung einer Selbstverständlichkeit bei Bewohnern und auch Mitarbeitenden, dass Dienstleistungen möglichst in der Stadt und nicht in der Einrichtung in Anspruch genommen werden (zum Beispiel Frisör, Fußpflege, Kioskartikel) fördern wir stetig.

 

Inklusion

Inklusion ist für die Mitarbeitenden der Lebenshilfe Gelderland eine grundlegende Überzeugung. Sie bedeutet, dass alle Menschen mit Behinderungen ein aktiver Teil unserer Gesellschaft sein können. Jeder sollte die Angebote in den verschiedenen Lebensbereichen, wie Kindheit, Bildung, Kultur und Freizeit, Wohnen, Arbeit, Beschäftigung und berufliche Bildung, Familie, Lebensgemeinschaft und Partnerschaft, Gesundheit und Pflege, ganz selbstverständlich nutzen können. Unsere Aufgabe besteht darin, Bedingungen zu verändern und Barrieren zu beseitigen, damit niemand ausgeschlossen wird. Unsere Unterstützung orientiert sich an den individuellen Möglichkeiten eines jeden Menschen.

 

Teilhabe und Inklusion erfordern Solidarität

Teilhabe und Inklusion erfordern Solidarität. Solidarität bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft die gleichen Rechte haben wie alle anderen und keine Bittsteller sein sollten. Erst durch eine solidarische Haltung der Gesellschaft wird es möglich, dass Menschen mit Behinderungen selbstbestimmte Teilhabe und Inklusion erleben können. Die Lebenshilfe strebt eine Gesellschaft an, in der Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen willkommen sind - das ist der Kerngedanke von Inklusion, wie er im Grundsatzprogramm der Lebenshilfe Bundesvereinigung von 2011 festgelegt ist.

 

Kontakte im Sozialraum und darüber hinaus, Vernetzung, Kooperationen

Wir berücksichtigen stets, dass Wohnen, Arbeiten und Freizeit verschiedene Lebensbereiche sind, die unterschiedliche Bedürfnisse und Ziele mit sich bringen können. Daher passen wir unsere Betreuung individuell an die jeweiligen Bedürfnisse und Wünsche unserer Bewohner an. Dies ermöglicht es ihnen, ein erfülltes Leben zu führen, das ihren persönlichen Vorstellungen entspricht.